Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Instandsetzung Schleuse Charlottenburg

Ausgabejahr 2021
Datum 12.01.2021

Die Schleuse Charlottenburg, im Innenstadtbereich von Berlin, wird von März bis Juli 2021 durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Spree-Havel instandgesetzt.
Für die Baumaßnahme muss die Schleusenanlage gesperrt werden.

Der Aus- und Einbau der teils tonnenschweren Hydraulikzylinder und Stemmtorflügel sind dabei die größte Herausforderung.
Für die Erneuerung der Torlagerungen am Unterhaupt müssen beide Stemmtorflügel, mit einem Stückgewicht von je ca. 22 Tonnen, ausgebaut und in der Schleusenkammer abgelegt werden.
Die Tordichtungen an beiden Schleusenhäuptern sind verschlissen und werden ersetzt, der Korrosionsschutz wird partiell erneuert.
Des Weiteren soll die Stoßschutzanlage am Unterhaupt instandgesetzt werden.

Aufgrund der Bedeutung der Charlottenburger Schleuse wurde das Bauvorhaben bereits im Vorfeld der Maßnahme mit Vertretern der Güter- und Fahrgastschifffahrt sowie den Anliegern abgestimmt.

Eine Umfahrung der gesperrten Schleuse ist über die Schleuse Spandau (Kammerlänge: 115,00 m / Kammerbreite: 12,50 m) und die Schleuse Plötzensee (Kammerlänge: 67,20 m / Kammerbreite: 10,00 m) möglich.

Die Schleusen Charlottenburg befindet sich im gleichnamigen Berliner Bezirk, bei km 6,10 der Spree-Oder-Wasserstraße. Sie wurde zwischen 1998 und 2003 erbaut und am 18.12.2003 für den Verkehr freigegeben.